Gute Instagram-Videos – budgetfreundlich produzieren

Photo by Benjamin Harrison / CC BY NC500 Millionen Menschen nutzen Instagram, mehr als 9 Millionen allein in Deutschland. Und da nur nur 9% der Beiträge Bewegtbilder sind, fällt man damit auf. Höchste Zeit also, diesen Kanal entsprechend zu nutzen.
Instagram ist ein sehr visuelles Medium, damit der Content also gut wahrgenommen gibt es die Hürde der Qualität.

Natürlich könnte man für Instagram auch mit professionellem Equipment wie etwa einer DSLR filmen, das ganze am Rechner schneiden, aufs Smartphone überspielen und dann posten. Das kann man machen und ich werde sicher auch dazu noch einen Beitrag schreiben, doch gute Instagram-Videos gehen auch budgetfreundlich.
Man braucht nur ein Smartphone und die folgenden 4 Dinge:

Stefan empfehlen & 1.500 € kassieren!

Ich habe in der Aktion Urlaubsgeld ja bereits darauf hingewiesen, dass ich für die Empfehlung meiner Person gerne etwas springen lasse. Dafür habe ich ja auch ein Extra-Video gemacht.
Natürlich war der Vorschlag für mich einen Kollegen loszuwerden absolut nicht ernst gemeint, der Rest allerdings schon.

Gerne noch mal zur Klarstellung:
Auf wessen Empfehlung ich einen Job bekomme,
der erhält 50% meines 1. Nettolohns – jedoch mindestens 1.500€ !!

Selbstgemacht

Ja, ich bin ganz alleine so kreativ!
Und ja, das hier ist alles selbst gemacht!

Ich wurde kürzlich darauf angesprochen, dass ich doch sicher professionelle Hilfe bei der Bewerbungskampagne hatte.

Das hier ist alles selbst gemacht!

Ich kann nicht nur Cookies backen, sondern bin auch in der Lage,
eine solche Bewerbungskampagne selbst auszuarbeiten und umzusetzen.

Meine Bewerbung kommt rum

Ach, SIE sind das?
Find‘ ich gut!

Ich telefonierte gerade mit dem Kundenservice eines Büromaterialversenders  und während des Gesprächs meinte der Mitarbeiter plötzlich „Ach, DER sind Sie, ich habe Ihr Bewerbungsvideo gesehen, geile Nummer!“

Ok … So war das zwar gedacht, aber es ist schon merkwürdig.

So auch, als ich zum Jahreswechsel mit dem Aquaristik-Onlinehändler meines Vertrauens telefonierte. Auch er kannte meine Bewerbung und fand sie toll – zumindest weiß ich, woher er sie kennt, er folgt mir auf twitter.

Wenn also meine Bewerbung potentiell viral gedacht war, warum finde ich diese Situation merkwürdig? Ich habe ja auch kein Problem, mich auf einer Bühne zu zeigen und dort notfalls „zum Affen zu machen“ – doch im Gegensatz zur Bühne habe ich bei den Bewerbungsvideos eben kein direktes Feedback aller Konsumenten.

Und das ist Schade, denn einerseits kommt meine Bewerbung ganz schön rum, andererseits hapert es noch etwas an der Weiterleitungsquote. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass es wirklich einige Leute gibt, die meine Bewerbungskampagne für eine Art Comedyformat halten und daher nicht weitergereicht haben (das zeigen zumindest einzelne Begegnungen ähnlich den beiden oben beschriebenen Beispielen).

Nun würde der Theaterkritiker sagen, ich bin selbst Schuld, habe ich doch zu viel Humor in die Videos hineingebracht. Natürlich hätte ich deutlich ernstere Bewerbungsvideos machen können, die dann auch wirklich jeder sofort als Bewerbung verstanden hätte – nur bezweifle ich, ob bei den Videos dann nicht auch der geneigteste HR-Mitarbeiter eingeschlafen wäre …

Daher ein kleiner Hinweis auf meine Aktion Urlaubsgeld, die übrigens Ernst gemeint ist:

http://eliteunistudent.de/2011/11/08/jobaktion-urlaubsgeld

Urlaubsgeld

Extra Urlaubsgeld
mit Kleingedrucktem …

Das Video ist durchaus Ernst gemeint: auf wessen Empfehlung ich einen Job bekomme & annehme, der erhält 50% meines 1. Nettolohns!

Wenn Sie nun meinen, die „Aktion Urlaubsgeld“ ist genau das Richtige für Sie – weil Sie jemanden kennen, der jemand kennt, … – dann gibt es hier das Kleingedruckte:

  1. Stefan Wölcken zahlt für ein direkt vermitteltes Arbeitsverhältnis, das er annimmt, die einmalige Summe in Höhe von 50% seines ersten Netto-Monatslohns an den Vermittler (im Folgenden „Urlaubsgeldempfänger“ genannt)
  2. Das Jobangebot für Stefan Wölcken kommt durch direkte Vermittlung des Urlaubsgeldempfängers zustande. Ein Hinweis auf eine vakante Stelle reicht nicht aus!
  3. Es handelt sich entweder um eine unbefristete Anstellung, oder das Jobangebot hat eine Mindestanstellungsdauer von 16 Monaten.
  4. Es handelt sich um einen Direkteinsteig oder ein vernünftiges Trainee-Program; Praktika sind von der Aktion Urlaubsgeld ausgenommen.
  5. Die Verbindung des Urlaubsgeldempfängers zum einstellenden Unternehmen ist egal – Sie dürfen sogar der Vorstandsvorsitzende persönlich sein.
  6. Stefan Wölcken muss den vermittelten Job auch wirklich annehmen, es ist ihm freigestellt jedes Jobangebot ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
  7. 6 Wochen nach Stefan Wölckens 1. Arbeitstag in dem vermittelten Job erhält der Urlaubsgeldempfänge 50% des ersten Netto-Monatslohns von Stefan Wölcken.
  8. Die Übergabe des „Urlaubsgeldes“ erfolgt in der vom Urlaubsgeldempfänger gewünschten Option aus den folgenden Möglichkeiten: Überweisung, Scheck, Bargeld.
  9. Für eine persönliche Übergabe an einem Ort außerhalb eines Radius von 300 km von Stefan Wölckens Lebensmittelpunktes trägt der Urlaubsgeldempfänge die Reisekosten von Stefan Wölcken.

Für denn Fall, dass Sie nun denken, 50% von einem Monatsnettolohn sind aber recht wenig für eine Stellenvermittlung, dann ist Ihnen sicherlich entgangen, dass die ganze Zeit von Urlaubsgeld und nicht von Headhunter-Entlohnung die Rede war.

Headhunter mit guten Stellenangeboten dürfen sich natürlich auch gerne melden!

Ich bin nicht Barney Stinson!

Über die Ähnlichkeit von Videobewerbungen
und deren Unterschiede …

Zugegeben, es gibt da eine kleine Ähnlichkeit in der Art unserer Bewerbung:
Barney Stinson hat ein Video und ich habe (mindestens) ein Video!

 

Aber während Mr. Stinson nur neben einem Pferd steht, sitze ich drauf!

3 – 2 – 1 – GO!

FERTIG!
Endlich

100 Minuten Video gedreht (65 Minuten davon auf 2:55 verkürzt), private Webseiten „deaktiviert“, 2 Fotoshootings in Berlin absolviert, Hinweis auf allen Online-Profilen hinterlassen, knapp 2 Jahre auf die Uni gewartet, die wichtigsten Videos online gestellt, die Webseite live geschalten, …

Endlich ist meine komplette Bewerbung fertig und online.
Jetzt heißt es abwarten und schauen, was da kommt.

Es ist natürlich ein gewisses Risiko, keine Ahnung, ob diese Art der Bewerbung im Massentest ankommt, wobei, bisher habe ich damit bei Feldtests mit eher zahmen Personalern nur positive Rückmeldungen einfahren können.
Das macht mir natürlich Mut, denn wirklich Erfahrungswerte gibt es bei solch einer Bewerbungsform eigentlich nicht, dafür ist sie zu selten, was allerdings wieder gut ist, denn ich will ja auffallen.

In der Zwischenzeit werde ich noch ein oder zwei Videos veröffentlichen, die fallen dann eher in die Kategorie „Comedy“ und dienen mehr der allgemeinen Belustigung – Viraler Effekt natürlich erwünscht 😉

Perfektionismus als Hindernis

Oft hilfreich
manchmal hinderlich!

Eine meiner Stärken ist auch gleich meine größte Schwäche: Perfektionismus

Meine Bewerbungsvideos, bzw. das Hauptvideo hätte schon vor 4 Wochen fertig sein können, würde ich nicht mir selbst gegenüber darauf bestehen, dass die Helligkeit stimmt.

Nachdem ich aber jetzt endlich für mich halbwegs passende Bearbeitungsparameter gefunden habe, ist es endlich so weit.
Jetzt warte ich aber trotzdem noch bis Montag – share & tweet läuft am Wochenende laut diverser Statistiken ja deutlich schlechter.

Von der Verzögerung unberührt, sind natürlich bereits einige Online-Bewerbungen ohne Hinweis auf die Webseite auf den Weg gebracht.

Also dann, am Montag ist es soweit …

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