Instagram: 30 Sekunden Werbepause

Instagram macht es jetzt möglich: Werbespots können nun endlich 30 Sekunden lang sein …
Schön für alle Marketer, die einfach nur einen Platz für die Zweitverwertung der TV-Spots suchen.

Ganz ehrlich: 30 Sekunden Werbung schaut sich doch keiner an, wenn der nächste Post nur einen Fingerstreich entfernt ist.

Instagram hatte ein Alleinstellungsmerkmal: 15 Sekunden. Das erfordert vor allem Kreativität und kreative, tolle Spots kommen gerade beim Publikum besser an.

Gut, das ist nur meine persönliche Meinung, bei Instagram wird man sich sicher etwas dabei gedacht haben – auch außerhalb des Buzzwords Revenue.

Ich bin der neugierige Geek und schreibe hier so rum.
Im normalen Leben bin ich Experte für Marketingaufbau und B2B-Marketing, Start-up Enthusiast, Kickstarter-Backer und Investor.

Warum wollen Sie denn umziehen?

Gegenfrage:
Warum suchen Sie eigentlich einen „flexiblen“ Mitarbeiter???

Ich verstehe gerade die Welt nicht mehr so ganz!
Auf meine Nachfrage, was denn in etwa der Ablehnungsgrund meiner Bewerbung gewesen sein könnte – ich will die Bewerbung ja verbessern – hörte ich folgende „Begründung“:

„Sie kommen ja aus Süddeutschland und wir sitzen hier in Norddeutschland. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass Sie umziehen  würden, der Bodensee ist doch auch viel schöner als XXX“

Warum sucht dieses Unternehmen eigentlich einen „flexiblen und mobilen“ Mitarbeiter, der dann auch noch „reisebereit“ (Niederlassungen in halb Europa) sein soll, wenn es dann dem Bewerber unterstellt, ein Umzug quer durch Deutschland sein ein Problem?

Da ich bereits gestern bei einem Telefoninterview auf die Umzugsproblematik angesprochen wurde, scheint das wohl ein generelles Missverständnis vorzuliegen.

Hier also noch mal deutlich:
Ich bewerbe mich mit voller Absicht „fern der Heimat“
und freue mich bereits auf die „Luftveränderung“!

„Heimweh“ wird sich auch nicht einstellen, zumal ich sowieso bereits seit einiger Zeit einen Zweitwohnsitz in Frankfurt/ Main habe …

Jaja, Konstanz am Bodensee ist schön, keine Frage, dennoch habe ich nicht vor dort dauerhaft zu leben!
Warum?

  • Schön hier, aber ich mache keinen Dauerurlaub.
  • Im Sommer ist das Wetter schön, im Herbst und für Wetterfühlige aber nicht dauerhaft zu empfehlen.
  • Kleinstadt war als Kind und Jugendlicher ganz nett, aber ich fühlte mich in Großstädten schon immer deutlich wohler.
  • Das Jobangebot in Konstanz ist doch recht begrenzt.
  • Die JobVIELFALT sogar noch mehr.

Suchen Sie sich also einen „Grund“ aus, aber bitte nehmen Sie zur Kenntnis:
Für einen tollen Job ziehe ich gerne nach Hamburg, Berlin, ins Ruhrgebiet, nach London oder gar in die USA – vorausgesetzt natürlich, ich muss dann nicht im Wochenrhythmus umziehen 😉

PS: Für alle mitlesenden Freunde aus Konstanz – keine Angst, zur Fasnacht werde ich immer zurückkommen!

Ich bin der neugierige Geek und schreibe hier so rum.
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Der Shirtstorm, der keiner war

Wie ein Shitstorm entsteht,
oder auch nicht…

Vor genau einem Monat schrieb ich bei twitter:

E wie einfach hatte schon ein paar Wochen zuvor einen kurzen Werbespot bei YouTube online, in dem ein junger Mann seiner Freundin eine Kopfnuss gibt, damit sie endlich „einschläft“.

Das Feminist(inn)en-Blog „Mädchenmannschaft“ schrieb dann auch darüber und wollte den Protest in die Weiten des Internet hinaus tragen (ich bekam es dann durch einen Kommilitonen über twitter mit).

Ja, das hätte ein ordentlicher Shitstorm werden können …

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Arbeitszeugnis für den Arbeitgeber

Wenn das Arbeitszeugnis mehr sagt,
als es sagen wollte …

Zu meinem Artikel über die Formulierungen in Arbeitszeugnissen eine kleine Anmerkung, die ich gerade im Bekanntenkreis erlebt habe …

„Man kann nicht nicht kommunizieren!“ sagte der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick und damit hat er gar nicht mal so unrecht, denn selbst wenn man nichts sagen will, sagt das Schweigen doch viel mehr aus, als man eigentlich sagen wollte.

Es ist mittlerweile, vor allem bei kleineren, oder unbekannteren Firmen Usus, eine kurze Unternehmensbeschreibung in die Arbeitszeugnisse zu integrieren, damit erhalten künftige Arbeitgeber gleich einen (guten) Eindruck vom ehemaligen Arbeitgeber . Mittlerweile gibt es auch Unternehmen, die diese paar Zeilen als eine Art Werbebotschaft verstehen, nun gut, jeder so, wie er es möchte …

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Facebook nix für die katholische Kirche

Page-Timeline endlich mit frühen Gründungsdaten.
Aber nicht früh genug …

Durch meine Arbeit an der Facebook-Page zur Konstanzer Fasnacht habe ich feststellen müssen, dass Facebook zu Beginn der Timeline-Umstellung nur Jahreszahlen bis 1800 akzeptiert – irgendwie blöd, wenn man es mit einem Brauchtum zu tun hat, dass 1282 erstmals Urkundlich erwähnt wird.

Mittlerweile hat Facebook nachgebessert und jetzt ist es möglich, Gründungsdaten bis zum Jahr 1000 anzubegen. Was Städte wie Berlin (1244) oder Unternehmen wie die Brauerei Staatliches Hofbräuhaus in München(1589) freuen mag, könnte den Vatikan vor ein Problem stellen.
Sollte sich nämlich der Heilige Stuhl eines Tages entscheiden, nicht nur bei YouTube präsent zu sein, sondern sich auch Facebook zu widmen, wird das für die Vertreter der katholischen Kirche eine Rechenaufgabe, denn das Jahr 0 ist 1.000 Jahre vor Facebooks Zeitrechnung.

Aber auch Städte wie London (47) oder Hamburg (810) haben damit ein gewisses Gründungsproblem – was die Frage aufwirft, warum Facebook, nicht gleich bis zum Jahr 0 zurückdatieren lässt?
Dann wären auch alle glücklich – bis vielleicht auf Augsburg (15 v. Chr.), Trier (16 v. Chr.) oder gar die Griechische Stadt Argos (8. Jahrhundert v. Chr.) …

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Timeline für Pages

Chronisch für Seiten
oder: Ist Facebook überhaupt noch ein „social network“?

Seit gestern gibt es bei Facebook also die Timeline (deutsch: Chronik) für Seiten.
Erwartet hat es eigentlich jeder, aber dass es so plötzlich, ohne Voranmeldung noch vor der Konferenz für alle zugänglich ist, das war dann schon eine Überraschung.

Ich hatte in der Mittagspause immerhin Zeit, die Münsterhexen umzustellen (bei anderen Seiten ist es noch eine Frage der Tabs) und mir Gedanken zu den neuen Funktionen und zum neuen Aussehen zu machen.
Und genau aus diesen Gedanken entwickelt sich der Untertitel …

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