#queeningermany

Es sind diese „once in a lifetime“-Chancen, die man nutzen sollte.

Und sind wir mal ehrlich, es ist nicht mehr davon auszugehen, dass die Queen Deutschland noch einen weiteren Staatsbesuch abstatten wird.
Das Hotel Adlon und das Kanzleramt sind beim Büro um die Ecke, also nutze ich die Chance, einige #queeninberlin Momente zu erhaschen.

Gleich am Tag der Ankunft wollte ich vor dem Hotel stehen, doch bereits eine Kreuzung entfernt, direkt an der Amerikanischen Botschaft hielt mich ein Polizist zurück. Über die Straße könne ich jetzt nicht mehr gehen. „Mist“ war mein erster Gedanke. Eine kurze Nachfrage ergab, ich könne nicht etwa über die Straße, weil hier bereits ein Sperrkreis ist (kennt man ja vom Obama Besuch, gefühlt kommt man ohne „Yankee White“ nicht näher als einen Kilometer ran.) – nein, ich komme deshalb nicht über die Straße. weil der Konvoi hier jetzt gleich vorbeifährt.
Wie, was?! Ich stehe direkt am Straßenrand, keine Absperrgitter oder irgendwas … Mittlerweile hat sich eine Schulklasse neben mich gesellt, Schüleraustausch. Auch sie dürfen die Straße nicht mehr überqueren, der Polizist sagt Ihnen nur „security reasons, state visit“. Als ich Ihnen sage, wer da gleich vorbeikommen wird, sind die Briten ganz aus dem Häuschen „Brilliant, we missed seeing the Queen on the last school trip to London.“

Und dann ist es auch schon soweit, die ersten Eskortenfahrzeuge rauschte vorbei, die Weißen Mäuse und dann: die Bentley State Limousine mit HM The Queen und HRH The Duke of Edinburgh, winkend in unsere Richtung.

Wäre der Wagen offen gewesen, man hätte sie berühren können, so gering war der Sicherheitsabstand (von Sicherheitsabstand kann man hier echt nicht reden, bei etwa 1 Meter 50 zwischen einer Schutzperson der Gefährdungsstufe 1 und nicht überprüften Personen.

Wobei, diesen Sicherheitsabstand sind die Briten zu Ihrer Queen gewohnt, im Londoner Traffic kann ihr Wagen schon mal plötzlich neben dem eigenen stehen. Dafür machte unsere Ehren-Motorradeskorte, die 15 Weißen Mäuse, deutlich mehr Eindruck auf die Britische Schulklasse neben mir, sie fanden das „epic“.

So wurde ich die folgenden Tage zum Queen-Spotter und stand unter anderem auch direkt am Kanzleramt (auch hier, keine Absperrung , siehe das Instagram-Video).

Ach ja, die Monarchie …

Ich bin der neugierige Geek und schreibe hier so rum.
Im normalen Leben bin ich Experte für Marketingaufbau und B2B-Marketing, Start-up Enthusiast, Kickstarter-Backer und Investor.

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